Zertifizierung
Die "berufundfamilie gemeinnützige GmbH" ist eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Europäischen Sozialfonds für Deutschland gefördert wird.
Im Jahre 2010 haben rund 500 Unternehmen, Hochschulen, Behörden und andere bundesdeutsche Organisationen das Zertifikat zur Familienfreundlichkeit erworben.
Darunter auch die SRH Hochschule Heidelberg, die am 11. Juni 2010 offiziell zur familienfreundlichen Hochschule zertifiziert wurde. Aus den Händen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erhielten der Rektor Prof. Dr. Winterberg zusammen mit den Gleichstellungsbeauftragten Prof. Dr. Beate Land und Anika Fischer das Zertifikat zum audit. Mit dieser Zertifizierung haben wir uns zu einem strammen Programm verpflichtet, das wir innerhalb der kommenden drei Jahre mit entsprechenden Maßnahmen umsetzen werden. Das Projekt liegt in der Verantwortung der Gleichstellungskommission und wird von der Hochschulleitung tatkräftig wie auch nachhaltig unterstützt. Das Zielcontrolling erfolgt über regelmäßige Berichterstattung an die Zertifizierungsstelle Beruf-und-Familie. Nach Ablauf der ersten drei Jahre werden wir uns einer Rezertifizierung stellen, um im Anschluss eine Reihe weiterführender Maßnahmen in Angriff zu nehmen.
Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.beruf-und-familie.de.
Arbeitsschwerpunkte im laufenden Zertifizierungszyklus
- Service für Familien
Das ist das wichtigste und zugleich größte Handlungsfeld im Konzept Familienfreundlichkeit. Im Vordergrund stehen die Bündelung von Angeboten und die gezielte Information von Familien. Parallel dazu wird der Familienservice der Hochschule im Verbund mit Netzwerkpartnern und mit eigenen Leistungen sukzessive weiter ausgebaut: Elternnetzwerk, Ferienbetreuung, Kurzzeitbetreuung in Vorlesungsblöcken, Tauschbörse für Kindersachen, um nur einige zu nennen.
- Rahmenbedingungen für Studierende und Mitarbeiter
Die Erfahrung zeigt, dass Studierende und Mitarbeitern die Spielräume in familiären Bedarfssituationen nutzen. Dies betrifft vor allem die Vorgaben innerhalb der Prüfungsordnung sowie individuelle Arbeitsmodelle und Freistellungstrimester, in denen der Studien- oder Arbeitsvertrag ruht. Diese Vorgehensweisen sind jedoch noch ausbaufähig und zu wenig institutionalisiert, weshalb eine Reihe von Maßnahmen vor allem darauf abzielt, sie in der Organisation zu verankern.
- Kommunikation und Information
Bei der Umsetzung der familienfreundlichen Maßnahmen ist die Unterstützung durch Studierende und Mitarbeiter ganz wesentlich. Nicht ohne Grund muss intensiv kommuniziert werden: über diese Homepage, durch Berichterstattung an die Hochschulgremien, in Ersttrimesterveranstaltungen und durch Informationen an alle Mitarbeiter. Das Thema Familienfreundlichkeit wird Bestandteil der Lehre in allen Fakultäten. Wir bemühen uns um einen intensiven Dialog mit allen Studierenden und Mitarbeitern, und freuen uns über jede Rückmeldung.
Ihre Ansprechpartnerin

Prof. Dr. lic. oec. HSG Dipl.-Soz. Janicke Kirksaeter
Telefon 06221 88-4144
Telefax 06221 88-1010
janicke.kirksaeter@fh-heidelberg.de


