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Prof. em. Ernst-Walter Selle

Prof. em. Ernst-Walter Selle
(Professor)

(Gründungsmitglied der Fakultät für Musiktherapie; seit 2008 emeritierter Professor)

Maaßstraße 26
Tel.: 06221 88-4150
Fax: 06221 88-4152
E-Mail: e-wselle [at] web [punkt] de

Lehrveranstaltungen

Inhaltlicher Bereich

Psychologie, Philosophie/Ethik, Musiktherapie, Improvisation

 

Berufsbezogene Tätigkeiten und Vorträge:

Leitung einer Supervisionsgruppe für 5 Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen in Stuttgart (‚Musiktherapeutischer Arbeitskreis Stuttgart’ – MAKS) (1984 bis 1988)

Planung und Durchführung eines 14-tägigen Kompaktseminars in Musiktherapie auf Einladung des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Jyväskylä, Mittel-Finnland (1985)

Wissenschaftliche Leitung des 2. Internationalen Symposiums ‚Studium der Musiktherapie’ in Heidelberg (1985)

Vortragsreihe und Workshops über Musiktherapie in Deutschland auf Einladung der Koreanischen Gesellschaft für Psychiatrie, Seoul, Süd-Korea, (1995)

Deutscher Delegierter an die ‚National Music Therapy Conference’ der ‚National Association for Music Therapy’ in Houston/Texas mit Vortrag: ‚Musiktherapie in Deutschland: Lehre, Praxis, Forschung’ (1995)

Vortrag ‚Du, meine Seele, singe!’ – Möglichkeiten der therapeutisch gelenkten Chorarbeit; Heilbronner Tage für Musik (1997)

Vortrag ‚Singen als Therapie zur Lebensbewältigung’; Jahrestagung der Kirchenmusiker Baden-Württembergs in der Evangelischen Akademie Bad Herrenalb, (1999)

Impulsreferat ‚Musiktherapie und Kirchenmusik’, Stiftskirche Stuttgart, Podiumsdiskussion anlässlich des Evangelischen Kirchentages, (1999)

Gegenwärtige Tätigkeiten und Interessen

Beirats-Mitglied (nach Abschied aus der Redaktion im Oktober 2010) der Zeitschrift 'Musiktherapeutische Umschau', Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen

Mitglied der Ethik-Kommission der 'Bundesarbeitsgemeinschaft Musiktherapie' (BAG Mth); deren Sprecher seit 2011 (bis 2016)

Tätigkeit als 'Vertretungs-Organist' in verschiedenen Kirchen und als Konzert-Organist bei den sommerlichen 'Orgelkurzkonzerten' in der Heiliggeistkirche Heidelberg

Reisen in die Nähe und in die Ferne, u.a. nach Viêt Nam zur Kontaktpflege mit einer Patenfamilie

 

Kurzvita

Schulischer Werdegang

Grundschule Holzhausen (1949 bis 1953)

Realschule Wildeshausen (1953 bis 1954)

Altes Gymnasium Oldenburg (1954 bis 1965)

 Studium

Universität Heidelberg, Hauptfach Psychologie mit Philosophie, Physiologie, Soziologie; Diplom 1971

Kirchenmusikalisches Institut Heidelberg, Nebenfach Orgel

Fort- und Weiterbildung

Postgraduierten-Ausbildung in Verhaltenstherapie (1971)

Ausbildung zum Trainer im ‚Entspannungstraining nach musiktherapeutischen Gesichtspunkten’ (1974/75)

Ausbildung zum Gesprächspsychotherapeuten (1979)

Ausbildung in ‚Analytischer Musiktherapie’ bei Mary Priestley, London (1980)

Ausbildung in ‚Inter-Therapy’ bei Mary Priestley, London (1981)

Fortbildung ‚Spieltechnik und Arrangement für Percussion’ (1981)

Multiplan-Seminar (1989)

 Beruflicher Werdegang

Seit 1972 als Diplom-Psychologe in der Abteilung für Berufs-Eignungsdiagnostik des Berufsförderungswerkes Heidelberg, Stiftung Rehabilitation;

Fachgruppenvorsitzender des Psychologischen Dienstes in der Abteilung Pfaffengrund des BFW (01.01.74 bis 30.06.75)

In die Geschäftsführung des BFW abgeordneter Vertreter des Psychologischen Dienstes (01.07.75 bis 31.12.1977)

Koordination der Aufgaben des Psychologischen Dienstes mit denen der Berufsfindung, Ausbildung, Rehaberatung und ärztlichen Abteilung. Freistellung (2 Tage/Woche) zur Entwicklung eines Studienganges auf Fachhochschulebene zusammen mit Volker Bolay und Rainer Boller (01.01.1978 bis 31.07.1979

Übergang in die Akademie für Fachkräfte der Rehabilitation zur Mitarbeit an der Entwicklung und Durchführung eines Modellstudienganges Musiktherapie auf Fachhochschulebene (1979)

Ernennung zum Lehrmusiktherapeuten durch die DGMT und den DBVMT (1980)

Verleihung der Berufsbezeichnung ‚Professor’ durch das Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Baden-Württemberg (1982)

Leiter der Musiktherapeutischen Ambulanz des Fachbereichs Musiktherapie (1985 bis 2002)

Leiter des Praktikantenamtes des Fachbereichs Musiktherapie (seit 1985)

Approbation als Psychologischer Psychotherapeut seit August 1999

 Ehrenamtliche Tätigkeiten

Gründungsmitglied des ‚Arbeitskreis Musiktherapie Heidelberg’ (AMH) (1973)

Gründungsmitglied und seither Mitglied der Redaktion der ‚Musiktherapeutischen Umschau’ (1979)

Mitglied im nationalen Komitee zur Vorbereitung des VIII. Weltkongresses Musiktherapie ‚Klang und Psyche’ in Hamburg (1994 bis 1996)

Vorsitzender des ‚BaföG-Ausschusses’ der Fachhochschule Heidelberg der SRH-Gruppe Heidelberg (seit 1997)

Alumnibeauftragter des Fachbereich Musiktherapie (seit 1998)

Vorstandsmitglied der ‚Hadassah Deutschland’ der ‚Hadassah Medical Organisation’ (1997 bis 2002)

Publikationen

Publikationsliste

 Beiträge in Fachzeitschriften

  • Bolay, V.; Boller, R.; Selle, E.-W. (1979): Musikpsychologische Grundlagen beim Einsatz von Musik im therapeutischen Bereich. Z. f. Gruppenpädagogik 5: 165 – 175.
  • Boller, R.; Selle E.-W. (1981): Aufnahmeuntersuchung zu einem musiktherapeutischen Studiengang. Musikther. Umsch. 2: 1 – 18.
  • Selle, E.-W. (1984): Praktikumserfahrungen im Modellstudiengang Musiktherapie, Heidelberg. Musikther. Umsch. 5: 51 – 55.
  • Selle, E.-W. (1984): Ein Modellversuch: Studiengang Musiktherapie in Heidelberg. Musikther. Umsch. 5: 149 – 156.
  • Selle, E.-W. (1986): Studium der Musiktherapie. Ergebnisbericht des 2. Internationalen Symposiums vom 20. bis 23. Mai 1985 in Heidelberg. Musikther. Umsch. 7: 197 – 207.
  • Selle, E.-W. (1989): Abschluss des Modellversuchs in Heidelberg. Zukunftsweisende Initiativen für den Regelstudiengang Musiktherapie. Musikther. Umsch 10: 63 – 66.
  • Bernius, V.; Selle, E.-W. (1995): Ein großes Gemälde mit verschiedenen Szenen.... Interview mit Cheryl Dileo Maranto, PhD, Präsidentin der WFMT zum Weltkongress 1996 in Hamburg. Musikther. Umsch. 16: 233 – 237.

Buchbeiträge

  • Bolay, V,; Selle, E.-W. (19822): Entspannungstraining nach musiktherapeutischen Gesichtspunkten, Trainerhandbuch. Schweinfurt.
  • Selle, E.-W. (1985): Psychotherapie und Musiktherapie. In Bruhn/Oerter/Rösing (Hg.): Musikpsychologie – Ein Handbuch in Schlüsselbegriffen. München.
  • Selle, E.-W. (1988): Musiktherapie vor dem Gesetz. In Decker-Voigt (Hg.): Musik und Kommunikation. Hamburger Jahrbuch zur Musiktherapie und intermodalen Medientherapie. Bremen.
  • Selle, E.-W. (1999): Abschied – Persönliche Reflexionen des Therapeuten zur Beendigung einer Langzeittherapie. In Haffa-Schmidt/von Moreau/Wölfl (Hg.): Musiktherapie mit psychisch kranken Jugendlichen – Grundlagen und Praxisfelder. Göttingen.
  • Selle, E.-W. (2001): Singen und Musizieren als Therapie zur Lebensbewältigung. In Badewien/Nüchtern (Hg.): Gotteslob im Klang der Zeit – Rolf Schweizer zum 65. Geburtstag. München.
  • Selle, E.-W. (2004): '...ein breites, sicheres Floß...'. - Rezeptive Musiktherapie und Entspannung am Beispiel des ‚Entspannungstrainings nach musiktherapeutischen Gesichtspunkten’. In Frohne-Hagemann (Hg.): Rezeptive Musiktherapie. Paderborn.

Ihre Ansprechpartnerin

Helke Hubrich

Telefon 06221 88-4150
Telefax 06221 88-4152
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