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SRH Skifreizeit – 26.- 30.01.2011

In diesem Jahr ging die SRH Skifreizeit wieder in das hervorragende Skigebiet nach Saalbach Hinterglemm in Österreich.
Unsere Reise begann am Mittwoch, den 26.1.11 an der SRH-Hochschule, wo wir nach zahlreichen Gruppenfotos mit Kaffe, Tee und Gebäck auf die Fahrt geschickt wurden.
Der Reisebus, ein nagelneuer Mercedesbus, bot ausreichend Platz für unsere vorzeitige Apres-Ski-Party, so dass wir uns auf der 8-stündigen Busfahrt gleich besser kennen lernen konnten.
Auf Höhe München machten wir eine kleine Rast und überfielen den dortigen McDonalds. Nach dem ein oder anderen Cheeseburger ging die Fahrt weiter, und wir vertrieben uns die Zeit mit einer Auswahl der Lieblings DVDs von Herrn Pfaff und amüsierten uns köstlich.

Trotz der lustigen Fahrt waren wir doch erleichtert, als wir nach etwas mehr als 8 Stunden unsere Herberge erreichten. Nach einer kurzen Zimmerfindung gab es dann auch schon ein üppiges Drei-Gänge-Menü, bei dem etwas für jeden Geschmack dabei war. Danach folgte die traditionelle Kennenlernrunde. Die Müdigkeit der Fahrt hinderte uns nicht daran, noch bis in die frühen Morgenstunden auf unseren Zimmern ausgelassen weiter zu feiern, und natürlich tauchten alle am nächsten Morgen pünktlich beim gelungenen Frühstück auf. Nach der Stärkung ging es dann endlich auf die lang ersehnte Piste. Es bildeten sich kleine Gruppen, die alle in unterschiedliche Richtungen davon fuhren mit der einzigen Auflage sich um 13 Uhr an einer vorgegebenen Hütte zum gemeinsamen Mittagessen zu treffen. Aufgrund von allgemeinen Navigationsschwierigkeiten schaffte es nur die Hälfte der Gruppe am vereinbarten Ziel anzukommen. Am Abend hatten es dann alle rechtzeitig zum Bus geschafft, auch wenn Vereinzelte in voller Montur auf der Suche nach der Apres-Ski-Bar durch die Ortschaft laufen mussten.
An diesem Abend stand nach dem Abendessen wieder ein kleines Partyprogramm bereit: Bei Gesellschaftsspielen wie „Quartern“ und „Mäxle“, zu denen unser Hauseigener DJ van Skyhawk auflegte, stieg die Laune ins Unermessliche und wir feierten bis tief in die Nacht. Anders als am ersten Morgen schafften es dann hier nicht mehr alle zum Frühstück, besonders die etwas älteren Herrschaften mussten feststellen, dass sie doch nicht mehr ganz mit der Jugend mithalten konnten. Dank des traumhaften Wetters konnten wir die ganze Bandbreite der Pisten ausnutzen und hatten einen hervorragenden Skitag mit fantastischen Schneeverhältnissen und einer atemberaubenden Kulisse.

Am Abend fanden wir uns dann alle in der wohl bekanntesten Apres-Ski-Hütte der Ortschaft ein, um unseren Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Da man sich in einer so beliebten Hütte kaum bewegen kann, beschlossen wir dann schon bald in unsere Stamm-Bar umzusiedeln.
Beim Abendessen herrschte dann doch eine gewisses Schweigen, da nicht nur das Feiern sondern auch die ersten zwei Tage auf der Piste ihre Spuren hinterlassen hatten. Mit Aspirin & Co. wurden diverse Prellungen, blaue Flecken und Muskelkater behandelt. Dementsprechend war dieser Abend dann auch etwas ruhiger und die meisten gingen zeitig ins Bett.

Am nächsten Morgen, wieder mit strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, fanden sich dann alle recht fit zum Frühstück ein. Im Bus auf dem Weg zur Piste wurde uns dann erst einmal der Plan für den letzten Abend erörtert: Unsere Professoren Herr Pfaff und Herr Werner hatten für uns alle Schlitten an der örtlichen Rodelbahn reserviert, zu der wir nach dem Abendessen aufbrechen würden, um uns nicht nur ein SRH-Rennen zu liefern, sondern danach gemütlich in einer kleinen Hütte zu einem Drink zu treffen.

So war die Freude natürlich groß und die, mittlerweile eingespielten, Gruppen stoben, kaum auf der Piste angekommen, in alle Himmelsrichtungen davon und erkundeten ganz individuell die Pisten, an denen sie die Tage vorher noch nicht gewesen waren.

Am Nachmittag trafen wir uns dann alle der „Alten Schmiede“, wo wir unser Essen bei einer atemberaubenden Kulisse genossen und dem Abend eifrig entgegenfieberten.
Nach dem Essen brachen wir fast alle gemeinsam auf und fuhren, wenn man dieses halsbrecherische Tempo, das unsere Dozenten vorgaben noch als Fahren bezeichnen konnte, die Hinterglemmer Weltcuppiste herunter, wobei wir nicht nur eine Zeit hinlegten, die einer Maria Riesch zu schaffen gemacht hätte, sondern dank der hervorragend Technik der Herren Pfaff und Werner auch in der B-Note ordentlich glänzen konnten.

Beim Abendessen war die Müdigkeit, die sich über die letzten Tage angesammelt hatte, wie weggeblasen. Wir wollten möglichst schnell zur Rodelbahn aufbrechen! Dort angekommen, bildeten sich immer Zweierteams, die sich auch sofort einen Schlitten schnappten und auf die Bahn stürzten. Bei unserer Fahrtechnik und dem mangelnden Verstand, den der Großteil der Fahrer an den Tag legte, ist verwunderlich, dass alle Piloten ganz blieben und in einem Stück das Tal erreichten. Nach etwa zwei Stunden trafen wir uns dann alle in einer Hütte an der Bahn und genossen das Beisammen mit Jagertee und Bier. Dann machten wir uns für den angekündigten SRH-GRAND-PRIX bereit. 40 Studenten inklusive zwei Professoren, die sich auf 20 Schlitten gleichzeitig den Berg runterstürzten! Es war ein Heidenspaß und wir hätten es gerne wiederholt! Aber wir beschlossen, unser Glück nicht heraus zu fordern und es bei der einen rasanten Abfahrt zu belassen. So machten wir wieder auf den Heimweg in unsere Herberge, wo wir uns auf einer kleinen Abschiedsfeier im Partykeller mit Ping-Pong und Musik noch herrlich amüsierten.

Ja, und dann war es auch schon Sonntag, Abreisetag. Am Morgen hieß es erstmal schnell alles in den Koffer quetschen und noch ein letztes Mal auf die Piste stürmen. Auch hier ließ uns das Wetter nicht im Stich: So verbrachten wir noch ein paar Stunden auf den Brettern oder genossen den Tag bei einem gemütlichen Tee auf der Alm, bis es dann ins Tal zum Bus ging, der uns dann am Nachmittag in Richtung Heimat fuhr.

Die Rückfahrt verlief, im Vergleich zur Anreise, sehr ruhig, die Müdigkeit steckte uns allen in den Knochen. Für alle, die nicht schlafen wollten, hatte Herr Pfaff zwei weitere DVDs mitgebracht, die das Entertainment-Programm komplett machten.
Nach 8-stündiger Fahrt kamen wir hundemüde aber glücklich in Heidelberg an der SRH Hochschule an. Wir waren alle froh, dass wir heil wieder daheim waren und ein tolles Skiwochenende gehabt hatten. Mit der Vorfreude auf nächstes Jahr ging dann jeder seinen Weg nach Hause, mit ein paar neuen Freunden und einer Menge zu erzählen im Gepäck.

An dieser Stelle gilt unser aller Lob erst einmal unseren Professoren Herrn Pfaff und Herrn Werner, die sich sehr viel Mühe gemacht haben, um uns das Wochenende zu ermöglichen und es mit allem Erfolg für uns unvergesslich gestaltet haben.
Last but not least, ein Dank auch an unseren Busfahrer Mark, der uns immer mit viel Toleranz entgegenkam und uns vor allem sicher nach Hause gebracht hat, Danke!

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