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Praktikumsberichte

Internship bei Siemens (PTY) Ltd. in Johannesburg, Südafrika

Bereich:  E T&D Controlling
                 Energy Sector
                 Power Transmission und
                 Power Distribution Divisionen
                 Controlling

Im Frühjahr 2010 habe ich als Student der SRH Hochschule Heidelberg am Austauschprogramm mit der San Diego State University teilgenommen. Bereits während der Austauschphase wurde mir klar, dass ich den Zeitraum des praktischen Studienabschnitts (Praktikum) ebenfalls gerne im Ausland verbringen wollte. Schöne Erfahrungen während der Zeit „abroad“ weckten Lust und Laune auf weitere Erlebnisse.

Die Grundlagen für Kontakte ins Ausland legte ich bereits mit einer Werkstudententätigkeit bei der Siemens AG in Mannheim während der Zeit des 2. bis 4. Trimesters.

Aufgrund der Tatsache, dass ich gerade aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt war, ich dennoch im englischsprachigen Umfeld arbeiten wollte, fiel meine Wahl auf Südafrika. Nach ersten telefonischen Gesprächen mit der Leitung vor Ort wurde mir versichert, dass es viele interessante Aufgabenstellungen und Projekte für mich in Johannesburg geben würde.

Nach Arbeitsvertragsunterzeichnung, erfolgreicher Beantragung des Arbeitsvisums und Flugbuchung ging es noch am letzten Tag des 6. Trimesters mit dem neuen A380 direkt von Frankfurt aus nach Johannesburg.

Nach Ankunft wurde ich schnell in das Team vor Ort integriert und bekam spannende Aufgaben zugeteilt. Falls etwas unklar war standen mir die Kollegen jederzeit mit Rat zur Seite. Nach kurzer Eingewöhnungsphase im Land merkte ich, dass vor allem das in den USA theoretisch erlernte Wissen hier von großem Nutzen ist. Meine Kurse aus San Diego (v.a. Fundamentals of Finance, Pawar) sind die Grundlage für meine Tätigkeit vor Ort und werden kontinuierlich durch die praktische Erfahrung erweitert.

Das Arbeiten im Ausland hat des Weiteren einen großen Mehrwert für den praktischen Studienabschnitt, da es aus Controlling-Sicht viele zusätzliche Themen gibt, die im Inland nicht entstehen. Hierzu zählen zum Beispiel Währungseffekte oder das Reporting der Landesgesellschaft zum Headquarter der Siemens AG in Deutschland.

Eine Herausforderung ist es, sich neben der Arbeit privat in eine Kultur zu integrieren, die viele Unterschiede zum Leben in Europa zeigt. Das Arbeiten im Team macht viel Spaß und die Kommunikation zwischen Controlling-Department und der Leitung ist hervorragend. Ich freue mich darüber nach meinem Studium einen weiteren Auslandsaufenthalt vorweisen zu können und hoffe auf viele weitere Erlebnisse in Südafrika.

Viele Gruesse aus Suedafrika,

Christoph Czychon

Praktikum bei der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bereich: Advisory | EMEIA Financial Services - Performance Improvement

Während meines Studiums an der SRH Hochschule Heidelberg kam ich stetig mit Ernst & Young in Berührung, z.B. durch ein Planspiel (TOPSIM - General Management I), die Praktikantenmesse oder auch Vorlesungen von externen Dozenten des Unternehmens. Als die Praxisphase des Curriculums näher rückte, war mir schnell klar - hier möchte ich gerne mein Praktikum absolvieren.

Nach erfolgreicher Bewerbung und dem Erhalt des Vertrages konnte ich am 13. Juli 2009 beginnen. Ich startete mein Praktikum in der Niederlassung Eschborn, Frankfurt am Main im Bereich Advisory | EMEIA Financial Services.

Direkt wurde ich in das Team integriert und schnell auf einem Projekt bei einer führenden Geschäftsbank in Frankfurt eingesetzt. Durch forderndes, selbständiges Arbeiten konnte ich mein theoretisch erlerntes Wissen in der Praxis anwenden und noch vieles Neues dazu lernen. Durch die Teamarbeit konnte ich im Projektverlauf zunehmend anspruchsvollere Tätigkeiten übernehmen.

Durch die offene und direkte Kommunikation auf dem Projekt konnte ich zu jedem Zeitpunkt Feedback zu meiner Arbeit erhalten.

Mein bisheriges Fazit: Das Praktikum bei Ernst & Young hat mich persönlich wie fachlich weitergebracht. Ich habe mein Methodenwissen und meine Problemlösungsfähigkeiten ausgebaut und viel im Bereich Teamarbeit und  Kommunikation dazu gelernt.

Freundliche Grüße aus Frankfurt
Carolin Markus

Erfahrungsbericht Hugo Boss in New York

Seit zwei Monaten bin ich in New York und absolviere mein Praktikum bei Hugo Boss Fashions, Inc. Ich arbeite in der Merchandising - Abteilung und bin hauptsächlich für alle Muster, die uns zugesendet werden, zuständig. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören das Verfassen von Bestellberichten, das Überprüfen von Lieferzuständen und das Aktualisieren der Musterkarten. Außerdem bin ich für die direkte Kommunikation mit den Verkäufern sowie für Empfang und Verwaltung der eingehenden Ware verantwortlich.

New York ist eine riesige Stadt und obwohl ich bereits mehrere Auslandsaufenthalte hinter mir habe, ist dieser die größte Herausforderung von allen. Die Stadt ist wohl der meist polarisierende Ort, an dem ich mich je länger aufgehalten habe. Von in Armut lebenden Obdachlosen in den U-Bahnstationen bis hin zu den reichsten und nobelsten Wohngegenden wird einem hier alles begegnen. New York bietet eine große Vielfalt von wunderschönen Stränden, Eislaufbahnen, gigantischen Hochhäusern, dem grünen Central Park, Strassen voller Menschenmassen und ruhigen, einsamen Plätzen am Hudson River.

In den ersten zwei Wochen habe ich mehr erlebt als in den letzten zwei Jahren meines Lebens. Seitdem ich den ersten Kulturschock überstanden habe, gefällt es mir wirklich sehr gut. Unter der Woche bin ich kaum zu Hause, da ich bis abends arbeite und auch nach der Arbeit gibt es viele Möglichkeiten, den Tag ausklingen zu lassen.

Es ist interessant, die Lebens- und Arbeitsweise hier kennen zu lernen, denn auch die Wochenenden sind nicht grundsätzlich arbeitsfrei. Momentan befinden wir uns zum Beispiel in der "Marketseason", einer Phase in der unsere Kunden die Kollektionen, die in der nächsten Saison verkauft werden, zusammenstellen. Das bedeutet für uns, dass das Headquarter auch an den Wochenenden besetzt sein muss - auch von den Praktikanten. Ansonsten bemühe ich mich, an den Wochenenden möglichst viel zu unternehmen und Ausflüge in die Städte der Umgebung zu machen.

Es macht mir viel Spaß bei Hugo Boss zu arbeiten. Da ich vorher nur wenige Vorkenntnisse der Modebranche hatte, besitze ich jetzt die Möglichkeit, in ein tolles Unternehmen "hineinzuschnuppern" und dessen Betriebsklima und Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Vor einigen Tagen hatten wir eine Unternehmensversammlung an der auch der CEO aus Metzingen, Claus D. Lars anwesend war.

Ich bin sehr froh, dass ich diese Herausforderung wahrgenommen habe und freue mich auf weitere spannende Erlebnisse, Eindrücke und natürlich den Rest meines Aufenthalts hier.

Freundliche Grüsse aus dem "Big Apple"
Manuela Reis

Brief aus Singapur

Liebe Fakultät für Wirtschaft,

das Unternehmen, in dem ich tätig bin heißt Liebherr (Krähne, Kühlschränke, Aerospace, Hotels, u.a.). In Singapur bin ich in der Aerospace Division und hier für das Controlling unterschiedlicher Kostenstellen, Prozess-Analysen und die Programmierung von Access-Datenbanken zuständig. Das Betriebsklima ist einzigartig: Da ich mit Amerikanern, Singapurianern (Chinesen, Malayen, Inder) und Deutschen zusammenarbeite, habe ich bis dato sehr viel über die unterschiedlichen Arbeitsweisen kennengelernt. Desweiteren hat mir die Firma sehr viele Möglichkeiten gegeben, zum Beispiel ein 3-tägiges Salesprogramm in Singapur mit den Sales Managern aus ganz Südostasien. Außerdem durfte ich mit nach Kluang (Malaysia), um dort eine Werksführung mit dem Technischen Direktor zu machen. Gern möchte ich in Zukunft auch in Südostasien arbeiten, da ich bis zum heutigen Tage voll und ganz zufrieden bin und sehr viele Vorteile gegenüber Europa sehe. Die Kultur unterscheidet sich je nach Land dramatisch, und man muss sehr viel über die Kultur und Lebensweisen gelernt haben, um mit den Menschen in ein vertrauteres Gesprächsklima zu kommen. Es ist eine ganz andere Welt hier, und das wird einem erst bewusst, wenn man hier ein paar Monate gelebt hat.  Ich bin hier fast nie zu Hause, da ich in der Woche beim Arbeiten bin und an den Wochenenden in anderen südostasiatischen Ländern unterwegs. Hier ist das Verreisen sehr günstig und für mich daher die ideale Gelegenheit, mir Länder anzuschauen, die ich früher nur vom Namen her kannte. Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Überblick über mein Praktikum geben, zusammengefasst kann ich mir kein besseres Praktikum vorstellen.

Herzliche Grüße aus Singapur
Benjamin Ertl

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Laier

Telefon 06221 88-1035
Telefax 06221 88-1010
petra.laier@fh-heidelberg.de