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Der Geocache der Fakultät für Informatik

26.08.2010

Wer suchet der findet

Geocaching ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Ein Team aus Studierenden und Mitarbeitern der Fakultät für Informatik hat nun einen ersten eigenen Cache versteckt!

Die Verstecke können anhand geographischer Koordinaten im World Wide Web veröffentlicht und anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden. Der Geocache selbst ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher trägt sich in das Logbuch ein, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren. Anschließend wird der Geocache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.

Die meisten modernen Mobiltelefone sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet und eignen sich fürs Geocaching. Für viele Geräte gibt es auch spezielle Software, die die Cache-Suche erleichtern.

Geocaching ist ein einfaches Beispiel für "Augmented Reality" (Erweiterte Realität), also die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung - einem Forschungsgebiet aus dem Bereich Mobile Computing an dem auch die Fakultät für Informatik arbeitet. Augmented Reality kann in praktisch allen Bereichen des Alltags zum Einsatz kommen, z.B. als Hilfestellung bei komplexen Aufgaben, v. a. in Konstruktion, Wartung und Medizin, in Navigationssystemen, im Simulationsbereich, oder auch in Spielen. In Outdoor-Spielen sind z.B. virtuelle Charaktere, oder Gegenstände denkbar, die abhängig von Zeit- und Ort in das Geschehen im sogenannten "Outernet" eingreifen.

Weitere Informationen zum Cache und zum Geocaching finden Sie unter:

http://www.opencaching.de/

http://coord.info/GC2E20E