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Studieninhalte

Der Studienablauf orientiert sich an den Aufgabenfeldern in der Sozialen Arbeit und vermittelt die Fachkenntnisse in sechs Modulgruppen oder Lernbereichen, in denen sich die berufliche Praxis widerspiegelt. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, sich systematisch mit diesem komplexen Beruf auseinander zu setzen.

Im jeweiligen Lernbereich wird ein interdisziplinärer Vermittlungsrahmen geschaffen, der es ermöglicht, die Einzeldisziplinen als Bezugswissenschaften für die Soziale Arbeit zu verstehen. Das Studium fördert und ermöglicht so die Entwicklung einer professionellen sozialarbeiterischen Identität.

Modulgruppen

Modulgruppe 1 - Fachwissenschaft Soziale Arbeit Hierzu zählen Geschichte, Theorien und Berufsethik der Sozialen Arbeit, Methoden der Sozialen Arbeit, Verfahren und Techniken Sozialer Arbeit I/II sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Modulgruppe 2 - Handlungsfelder der Sozialen Arbeit Hierzu gehört praxisnahe Fallarbeit in folgenden Feldern der Sozialen Arbeit: Arbeit mit behinderten Menschen, Interkulturalität, Altenarbeit, Jugendarbeit etc.
Modulgruppe 3 - Praxis der Sozialen Arbeit Hierzu zählt das Berufsfeldpraktikum im 4. Studienabschnitt, das Praxisprojekt und die Wahlpflichtfächer 1 und 2.
Modulgruppe 4 - Individuen und Gruppen in ihrer Lebenswelt Hier werden Humanwissenschaftliche Grundlagen der Sozialarbeiter, Erziehung, Bildung, Kultur, Medien, Individuelles Verhalten und Erleben, Gesellschaftswissenschaftliche Grundlagen, Gesellschaft und Gesundheit/Krankheit, Devianztheorien und Sozialpsychiatrie sowie Sozialisation und Formen abweichenden Verhaltens behandelt.
Modulgruppe 5 - Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen Hier werden ökonomische, sozialpolitische und rechtliche Grundlagen bis hin zur eigenständigen Falllösungskompetenz, beispielsweise im Jugend- und Familienrecht oder der Sozialen Sicherung/Rehabilitation, erarbeitet sowie Sozialmanagement thematisiert.
Modulgruppe 6 - Soziale Arbeit und Wissenschaft Diese behandelt Propädeutik und wissenschaftliches Arbeiten, Forschungsmethoden und Statistik, Wissenschaftssprache (Englisch), Klientensprache (z.B. Türkisch) und die Bachelor-Thesis. In Wahlpflichtfächern und Seminaren werden Berufsfelder vorgestellt, Kenntnisse vermittelt und Fähigkeiten trainiert - beispielsweise Sozioökonomie, Diskussions- und Verhandlungsführung, Sozialmanagement, Präsentationstechniken u.a.m.

Vernetzung von Theorie und Praxis

Erst die Vernetzung und Umsetzung in die Praxis schafft die Kompetenz, die für eine erfolgreiche Arbeit notwendig ist. Deshalb sind Praxisanteile in Form von Einzelveranstaltungen, Exkursionen, einem Praktikum sowie einem Projektstudium in das Studium integriert. Die Praxissequenzen werden fachlich begleitet, damit die Auswertung und Reflexion der praktischen Erfahrungen gewährleistet sind.

Die Entwicklung der Persönlichkeitskompetenz wird in Form von praktischen Übungseinheiten und Selbsterfahrungselementen in verschiedenen Lehrveranstaltungen berücksichtigt.

Ihr Ansprechpartner

Daniel Krupka

Telefon 06221 88-1469
Telefax 06221 88-3482
daniel.krupka@fh-heidelberg.de

Zuletzt erschienen

Köhler, Denis (Hrsg.), Neue Entwicklungen der forensischen Diagnostik in Psychologie, Psychiatrie und Sozialer Arbeit, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main 2010.

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