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Soziale Arbeit: Beratung, Gesundheitsförderung und Integration, Master of Arts

Der konsekutive Masterstudiengang Soziale Arbeit führt in 24 Monaten zum Abschluss eines Masters of Arts und berechtigt zur Promotion.

Mitteleuropa erlebt seit 200 Jahren Wohlstand und Lebensqualität. Aktuell stellen sich aber immer größere Herausforderungen, die nur mit Hilfe von sozialen Interventionen gelöst werden können: Damit wird die Sozialarbeit vom „Randthema für schwierige Zielgruppen“ zu einer zentralen „Gestaltungs-Wissenschaft“ für die ganze Gesellschaft.

Bewerbung

Die zentralen Herausforderungen der Sozialarbeit

Viele Gruppen – etwa Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderte – sind nicht ausreichend in Arbeit und Gesellschaft integriert. Dies führt zu sozialem Sprengstoff und entzieht der Gesellschaft wichtige Innovationsimpulse.

Die Wirtschaft wird ihre Größe nur halten können, wenn genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Aber wir haben heute eine Massenarbeitslosigkeit von jungen Erwachsenen und immer noch ist der Vorruhestand die Regel. Weder Gesundheitsprävention noch lebenslanges Lernen reichen in der Praxis aus, Menschen bis 67 produktiv, innovativ und körperlich wie geistig fit zu halten.

Staat und Sozialleistungsträger werden strukturell immer ärmer; gleichzeitig verfügen viele Privatleute und Unternehmen über immer mehr Mittel. Diese werden aber nur in sehr geringem Maße für soziale Aufgaben eingesetzt. Gesundheitsversorgung wird in den nächsten Jahren für Viele unbezahlbar, wenn nicht endlich über Bewusstseins- und Verhaltensänderungen eine echte Krankheitsprävention gelingt.

Das Masterstudium im Sozial- und Gesundheitswesen befähigt seine Absolventen dazu, erfolgreich an der Lösung dieser zentralsten gesellschaftlichen Probleme mitzuarbeiten – als Führungskraft oder als hochkarätiger Spezialist.

Qualifikationsprofil

  • Forschungskompetenz, d.h. die Befähigung zur fachkundigen Erforschung und Analyse von Lebenslagen einschließlich der Wirksamkeitsüberprüfung professionellen Handelns
  • Beratungskompetenz für die soziale Praxis, d.h. die methodensichere Handhabung von Strategien und Interventionsformen
  • Planungs- und Leitungskompetenz, d.h. die Fähigkeit zur Personalführung und Organisationsentwicklung in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens
  • Grundlagen der Gesundheitsförderung und Integration mit Praxisbezug

Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Problemlösekompetenz sowie in der Anfertigung einer anwendungsorientierten Abschlussarbeit (Master-Thesis).

Unser Studienkonzept

Das Studium an der SRH Hochschule Heidelberg ist konzipiert als Kombination von Selbststudium, Präsenzseminaren und Projektstudium.

  • Integriertes Studium
    An der SRH Hochschule Heidelberg studieren selbstzahlende Studierende und Studierende, die ihre Ausbildung im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme absolvieren, denen somit ein Kostenträger als Vertragspartner gegenübersteht.
  • Persönliche Betreuung und intensive Förderung der Studierenden
    Die Lehrenden der SRH Hochschule sind praxis- und forschungserfahrende Fachleute, die sich beispielsweise durch ein Mentorensystem intensiv in die persönliche Betreuung der Studierenden und deren berufliche sowie persönliche Entwicklung einbringen.
  • Masterkonzept und Kompetenzmatrix

    Innerhalb des Lernbereichskonzepts ist die Herausarbeitung der Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis Bestandteil des interdisziplinären Studierens. Der Theorie-Praxis-Transfer wird durch ein angeleitetes Forschungsprojekt und die Entwicklung eines Praxisprojektes gewährleistet.

Unser Studiendekan

Ihr Ansprechpartner

Daniel Krupka, LL.B.

Telefon 06221 88-1469
Telefax 06221 88-3482
daniel.krupka@fh-heidelberg.de

Zuletzt erschienen

Köhler, Denis (Hrsg.), Neue Entwicklungen der forensischen Diagnostik in Psychologie, Psychiatrie und Sozialer Arbeit, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main 2010.